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Taxi Bianca Kreuzhuber, Enzkreis

Ein Crafter-Taxi mit Platz für schwere E-Rollstühle

Mehrere Rollstuhlfahrgäste komfortabel befördern? Das geht auch in einem flexiblen Rollstuhltaxi mit M1-Zulassung. Tribus rüstete dafür den VW Crafter von Taxi Bianca Kreuzhuber um.

  • Taxi Bianca Kreuzhuber

  • Profil

    TEAMGRÖẞE
    12 Fahrer*innen

    FUHRPARK
    14 Fahrzeuge, davon 5 rollstuhlgerecht

    FAHRLEISTUNG
    80 -100.000 km pro Fahrzeug und Jahr

  • Größte Herausforderung

    Mehrere Rollstuhlfahrgäste gleichzeitig und komfortabel befördern – mit einem Taxibus, der sich leicht bedienen und mit Pkw-Führerschein fahren lässt.

Mir ist wichtig, dass wir Rollstuhlfahrgästen eine angenehme Fahrt bieten und sie nicht einfach von A nach B transportieren wie Pakete.

Bianca Kreuzhuber, Inhaberin Taxi Bianca Kreuzhuber

Das Ziel

 

 

 

 

 

 

 

Taxi Bianca Kreuzhuber fährt im Enzkreis zwischen Karlsruhe und Stuttgart vor allem auf Bestellung: Krankenfahrten, Schülerbeförderung, Flughafentransfers, Ausflüge für Pflegeheime und Vereine sowie klassische Taxitouren. Rollstuhlfahrten stehen jeden Tag auf dem Plan.

Gesucht war daher ein Fahrzeug, in dem mehrere Rollstuhlfahrgäste gleichzeitig mitfahren können – und zwar komfortabel: in einem großzügigen Innenraum und mit guter Sicht nach draußen.

Ebenfalls wichtig: Der Taxibus sollte flexibel für unterschiedliche Fahrten nutzbar sein, sich also leicht umbauen und mit Pkw-Führerschein fahren lassen.

 

„In unserem alten Taxibus saßen Rollstuhlpassagiere in dritter Reihe und sahen nur Sitzreihen vor sich. Das wollte ich so nicht mehr.“

 

Bianca Kreuzhuber

Inhaberin Taxi Bianca Kreuzhuber

Die Lösung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tribus Deutschland konfigurierte einen VW Crafter mit Hochdach zum Rollstuhlfahrzeug mit Platz für bis zu vier Rollstühle um. Herzstück ist der leichte TriflexAIR-Boden ohne Schienen. Gurte und Halterungen sind im Boden integriert. Die dazu passenden TriflexAIR-Sitze lassen sich klappen und aus dem Weg schwenken. So kann das Fahrzeug je nach Auftrag bis zu acht Passagiere oder bis zu vier Rollstuhlfahrgäste plus zwei Begleitpersonen bequem und sicher ans Ziel bringen.

  • VW Crafter, rollstuhlgerecht umgebaut
  • Bis zu 4 Rollstuhlplätze, 7 klapp- und schwenkbare M1-Sitze
  • TriflexAIR-Bodensystem ohne Schienen, geeignet für schwere Elektrorollstühle. (Zertifiziert nach ISO 10542-1, UN R14, R16, R17, R80 und DIN 75078-2.)
  • Stabile, breite Rampe, auch geeignet für E-Rollstühle, elektrisch bedienbar (ohne körperlichen Aufwand)
  • M1-Zulassung – kein Busführerschein nötig

Warum diese Lösung?

 

 

 

 

 

 

 

 

Einschätzung unserer Experten

„Für Taxiunternehmen muss ein Rollstuhlbus viel Platz bieten und im Alltag flexibel bleiben. Unser TriflexAIR-System ist so leicht, dass der VW Crafter bis zu vier Rollstühle aufnehmen kann – auch schwere Elektrorollstühle – und trotzdem unter 3,5 Tonnen bleibt. Damit reicht der Pkw-Führerschein. Die Sitze lassen sich mit einer Hand einfach zur Seite schwenken, ohne lästiges Ausbauen der Sitze. Das schont den Rücken und der Crafter ist schnell für jeden Auftrag bereit.“

 

Norbert Storm

Tribus-Experte für Rollstuhltaxis

Das Ergebnis

 

 

 

 

 

 

Das rollstuhlgerecht umgebaute Crafter-Taxi ist heute das vielseitigste Fahrzeug im Fuhrpark. Das erleichtert die Disposition. Von Schüler- und Krankenfahrten über Flughafentransfers bis zu Gruppenfahrten (Pflegeheime, Geburtstage Hochzeiten): Alle Aufträge lassen sich mit ein und demselben Fahrzeug erledigen. So können die Touren enger getaktet, Leerfahrten reduziert und die Auslastung verbessert werden. Ein wichtiger wirtschaftlicher Vorteil.

  • Bis zu vier Rollstuhlfahrgäste fahren gemeinsam in einem Fahrzeug
  • Neue Fahrerinnen und Fahrer sind in zehn Minuten in das Rollstuhlsystem eingewiesen
  • Kein Fahrzeugwechsel zwischen Touren
  • Weniger Leerfahrten

„Mit dem Crafter-Taxi haben wir die Chance, unseren Umsatz zu erhöhen. Da es weniger Leerfahrten gibt und der lästige Autotausch wegfällt. Somit haben wir Zeit, bei dem Kunden termingerecht zu sein.“

 

Bianca Kreuzhuber

Inhaberin Taxi Bianca Kreuzhuber

Die Ganze Geschichte

Wenn Bianca Kreuzhuber Seniorinnen und Senioren aus dem betreuten Wohnen zum Kaffeetrinken fährt, bleibt es im Bus selten still. Dann wird gemeinsam gesungen: Wanderlieder oder alte Schlager. „Das macht einfach mehr Spaß“, sagt die Taxiunternehmerin. Schließlich geht es bei diesen Fahrten nicht nur darum, schnell und sicher von A nach B zu kommen. Es geht auch ums Miteinander. Und genau dafür ist „Alma“, wie Kreuzhuber ihren Crafter nennt, täglich unterwegs. „Wenn ich in glückliche Gesichter schauen darf, weiß ich, dass unsere Alma Gold wert ist.“


Die Ausgangslage

Umso mehr störte Kreuzhuber eines an ihrem Taxibus: Wer im Rollstuhl mitfuhr, saß in der dritten Reihe, nur rechts und links ein kleines Fenster. „Da war man wirklich abgeschirmt“, erinnert sich die Taxiunternehmerin. Für ihren neuen VW Crafter wünschte sich Kreuzhuber deshalb mehr Komfort: Der Innenraum sollte offen gestaltet werden und genügend Platz für bis zu vier Rollstuhlfahrgäste bieten. Vor allem aber sollten sich Passagiere mit Handicap unterhalten und Kontakt zum Fahrer oder zur Fahrerin haben können. Das schafft nicht nur mehr Nähe, sondern ist auch im Alltag wichtig: „So können wir schneller reagieren, falls es jemandem mal nicht gut geht“, betont Kreuzhuber.


Die Suche nach der richtigen Lösung

Auf der Europäischen Taximesse in Köln schaute sich Kreuzhuber verschiedene Umbaulösungen an. Bei Tribus wurde sie fündig. Den Ausschlag gab das TriflexAIR-System. Ein Boden ohne störende Schienen. Sitze, die sich mit wenigen Handgriffen klappen und zur Seite schwenken lassen. Gurte, die fest im Boden integriert sind. „Genau danach hatte ich gesucht“, erinnert sich Kreuzhuber. „Ich wollte einen sauberen, aufgeräumten Innenraum. Kein Fahrzeug, das nach Baustellen-PKW aussieht.“ Aus dem Grund hat sich die Taxiunternehmerin zusätzlich für bodenbündige Lichtschienen entschieden: „So sitzen Fahrgäste nachts nicht ganz im Dunkeln. Und unser Fahrer stört es nicht beim Fahren.“

Keine Lösung von der Stange

Bei der Fahrzeugumrüstung des Crafter-Taxis spielten vor allem Elektrorollstühle eine wichtige Rolle. Denn Bianca Kreuzhuber und ihr Team fahren regelmäßig Stammkunden, die darauf angewiesen sind. Und jedes Modell unterscheidet sich in Größe, Gewicht und Bauweise. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Gurte und Befestigung.

Auch die Breite des Fahrzeugs war für Kreuzhuber entscheidend: Rollstuhlfahrgäste sollten möglichst selbstständig manövrieren können, ohne dabei auf die Hilfe des Teams angewiesen zu sein.

Gemeinsam mit Tribus Deutschland ging Kreuzhuber deshalb genau durch, welche Anforderungen ihr Taxibus erfüllen musste. „Das Team ist sogar mit einem Fahrzeug zu uns gekommen, damit wir ausprobieren konnten, ob sich ein besonders großer E-Rollstuhl darin gut drehen lässt“, erzählt Kreuzhuber.

In wenigen Handgriffen zum Rollstuhlplatz

Heute ist das Crafter-Taxi täglich im Einsatz: für Schüler- und Krankenfahrten sowie Flughafentransfers rund um den Enzkreis nach Frankfurt, Straßburg, Stuttgart oder Baden Airport zum Beispiel. Der Innenraum lässt sich sofort an jeden Auftrag anpassen. Wie das genau funktioniert, hat Kreuzhuber ihrem Team schnell gezeigt: „Nach zehn Minuten waren alle eingewiesen“, erzählt sie. Im Alltag braucht es dann nur etwa sechs Handgriffe, um einen Rollstuhlplatz zu schaffen. „Niemand muss mehr schwere Sitze aus dem Fahrzeug heben“, freut sich Bianca Kreuzhuber. „Und dank des Hochdachs müssen wir uns im Innenraum auch nicht mehr so verbiegen.“ Eine Erleichterung, die gerade bei mehreren Fahrten am Tag Rücken und Gelenke schont.

Fünf Sterne für die Zusammenarbeit

Nach knapp vier Jahren ist Bianca Kreuzhuber mit dem Fahrzeug und der Zusammenarbeit weiterhin rundum zufrieden. Für sie stimmt das Gesamtpaket: die Qualität des Systems und der persönliche Kontakt zum Team von Tribus Deutschland. „Hier sind wir keine Nummer unter vielen“, lobt die Unternehmerin. Auch anderen Taxiunternehmen, die über ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug nachdenken, kann sie Tribus deshalb empfehlen. „Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.“

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